Loveparade 2008 Dortmund

22.Jul.2008

Ein Ereignis der Superlative ist es geworden, die Loveparade 2008 in Dortmund.
Folgend ein ganz persönlicher Erlebnisbericht, der durchaus auch kritische Worte findet, denn es war eben nicht alles Sonnenschein, wie die Moderatoren auf dem Musiksender VIVA den Daheimgebliebenen glauben machen wollten, doch unterm Strich ein absolutes Highlight, das einem jetzt schon auf das Jahr 2009 frohlocken lässt. Bochum I am on the way :-)!

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Nicht ganz pünktlich um 14 Uhr erreichten wir die B1, die in beiden Richtungen nur von den movenden Discotrucks befahren werden durfte und das auch nur in einem langsamen, sehr angemessenem Tempo mit vielen langen Stopps. Ideal dafür geeignet bei dem einen oder anderen DJ etwas länger zu verweilen.
Oben im Bild der "Holländer", dessen Musik mit Abstand den lautesten Output besaß, jedoch mehr das Ohr schmerzen ließ als unsere Technoseele in Move bringen zu können. Prima, wenn man da ungefähr auf einer Wellenlänge liegt, also weiter zum nächsten.
WOW! Was für ein Beat! Hammer Hammer Hammer Geil!!! Wir sind während der ganzen Parade immer mal wieder zu diesem Truck zurückgekehrt. Great Great! Wicked! Ich finde einfach keine besseren Worte. Leider habe ich nur ein kleines Video aufzeichnen können, dass die Stimmung auch nicht ganz so gut rüber bringen kann. Trotzdem:

Auf YouTube habe ich jetzt ein weiteres Video von dem Truck entdeckt:

Positiv anzumerken, dass es sich bei Dosenbier um das hochprozentigste Getränk an den Ständen, die überall auf der Parade verteilt waren, handelte, und vielleicht ist es noch als netten Versuch zu bewerten, dass die VIVA Moderatoren, allen voran die unglaublich nervige Blondine, das Konsumverbot von Pillen und Drogen immer wieder betonten, das Ganze nach meiner Meinung aber eher ins Lächerliche zogen. Zumal uns durchaus Leute entgegentaumelten, deren Pegel das Maß schon überschritten hatte oder anderweitiger Verzehr die eigene Koordination arg beeinträchtigte. Alles in allem und das muss man bei solchen Massen wirklich betonen, lief es in unserer Nähe jedoch absolut friedlich ab und wenn wirklich mal jemand Hilfe benötigte, waren Einsatzkräfte direkt zur Stelle. Respekt!

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Schon lange habe ich kein richtiges Technoevent mehr mitgenommen und mir wurde hier erst wieder bewusst, wie geil diese Musik ist. Da konnte auch ein Regenschauer, einer von der richtig fetten Sorte, die Stimmung nicht im geringsten trüben. Just in dem Moment hatten wir nicht nur in weiser Voraussicht einen Baum zum Unterstellen erreicht, sondern auch die Anlage der Dixi-Klos. Eine Erleichterung, denn es wird wohl ein Geheimnis des Veranstalters bleiben, warum diese Lokalitäten in einem hinteren Teil etwas weiter ab von der Strecke der Parade positioniert wurden. Bei einem Hollandbesuch habe ich dieses witzige Klo das 1.Mal gesehen jeweils für 4 Männer gleichzeitig "nutzbar", jeweils von einer Ecke ;-). Das wäre was für die Loveparade wie ich meine.

Mit dem folgenden ersten Sonnenstrahl bahnten wir uns wieder einen Weg aus der Menge zurück in die Massen.
Yiehea!

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Einmal auf so einem Truck mitfeiern ... das wär doch mal was! Plötzlich tippt mir jemand auf die Schulter und ein Schürener Handballer mit VIP-Outfit steht vor mir. Potz Blitz! Tja, wäre ich doch einfach besser in Kontakte pflegen ... Neid Neid, vor allem bei der weiblichen Begleitung ... Jammern hilft nix, aber wieder fetter Sound auf dem Syndicate / Nature One Truck:

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Nun stellte sich die Frage Abschlusskundgebung Ja oder Nein. Da öffnete der Himmel abermals seine Schleusen und im notdürftigen, aber sehr beliebten Unterstand eines Brezelverkäufers mit großem Sonnenschirm durchnässten wir doch. Der Schirm war gegen Regen gänzlich ungeeignet. Zudem hatten unsere Schuhe und Hose in der Schlammschlacht ganz schön gelitten (siehe Bild ganz unten) ;-). Also freuten wir uns auf eine warme Dusche, denn es wartete am späten Abend die 1Live Rockers Party mit vielen namhaften DJs. Die Disco Boys allen voran waren wieder mal Oberhammer, mir gefielen auch Fuldner, Mousse T. und Virginia. Immer wieder gebe ich Westbam eine Chance und immer wieder stelle ich fest: Wie kann das sein, dass der die Loveparade Hymne produzieren darf? Das war ja mal gar nix, elektronisch ja, tanzbar, groovy oder funky, ein definitives nein. Auch Paul van Dyk hat mich überraschenderweise enttäuscht. Schlecht war die Musikauswahl nicht, aber immer wenn sich mal was aufgebaut hatte und man in Schwung kam, musste man das nächste Break, die nächste Fläche oder Bass pur erleben, sodass er die Crowd (Halle war auch eher leer) nicht zu packen bekam. Anders die Disco Boys, hatten die Verantwortlichen den Eingang wegen Überfüllung kurzfristig geschlossen, gehörten wir zu den Glücklichen die wieder eintreten durften und so einen sensationellen Abend bei fetten Housebeats beenden konnten. Einzig DJ Dag habe ich verpasst, sehr schade!

Mousse T. spielte als vorletzten Titel den Klassiker: Keep on pushin'. Gänsehautfeeling im heissen "ZuHouseClub"!

Kompliment an eine gelunge Organisation. Hoffentlich gibt's die Loveparade nochmal in Dortmund!!!

Impressionen:

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